Reden ist Silber, gewusst wie, ist Gold

 

Wussten Sie, dass z. B. bei einem Vorstellungsgespräch 55% der Körpersprache, 38% des Tonfalls und der  Stimme, aber nur 7% des gesprochenen Inhalts zählen?

Derartig überraschende Informationen und mehr erfuhren wir beim Modul „Kommunikation und Gesprächsführung“ mit Bernhard Noriller aus Innsbruck (Trainer/Berater für Kommunikation, Teamentwicklung...) 

Dieses Modul fand auch heuer wieder  im Rahmen des Schwerpunkts "Kommunikation-Rhetorik-Theater" in den 3. Klassen des klassischen und und Sprachengymnasiums statt.

Reden ist Silver, wissen wie, ist Gold! (ein Bericht von Simon Alber 3B - Sprachengymnasium)

So wichtig und hilfreich schriftliche Kommunikation auch ist: Entscheidende Weichenstellungen geschehen meist im direkten Gespräch. Ein Gespräch führen und vor allem als Gesprächsleiter selbst aktiv zu werden will gelernt sein.

Am Montag, 06. Februar 2012, fanden wir, die Klasse 3B, uns im Mehrzweckraum der Außenstelle „Otto-Huber Straße“ zum Modul „Kommunikation und Gesprächsführung“ ein.  Da der Beginn dieses Workshops an diesem Tag erst um 8:50 vorgesehen war, hätte die übliche Montagsmüdigkeit eigentlich schon längst verflogen sein müssen. Konnten wir doch eine Stunde länger schlafen. Zunächst aber hielt sich unsere Aufmerksamkeit in Grenzen. Befürchteten gar einige unter uns einen nicht nur langen, sondern auch noch relativ uninteressanten Vortrag (Erfahrungen aus der Grund- und Mittelschule). Doch das Versprechen unseres Klassenvorstandes Frau Professor Zingerle, dass es sich bei dem Referenten um einen „really nice (and competent) guy“ handelt, hat sich schon bei der Vorstellung relativ schnell bestätigt.

Der Referent Mag. Bernhard Noriller hat den Vortrag abwechslungsreich, interessant und auf eine etwas andere Weise strukturiert. Neben den Vortragsphasen, wo hauptsächlich Herr Noriller mit seinen Erklärungen und Tipps aktiv war, hatten auch wir Schüler die Möglichkeit, uns einzubringen und uns wesentliche Inhalte selbst mit Plakaten und Buntstiften zu erarbeiten. So kam auch die kreative Seite nicht zu kurz.  Herr Noriller hatte unsere volle Aufmerksamkeit, die nur mehr selten durch einzelne „Paparazzi“ und deren „Geknipse“ im Hintergrund gestört wurde. Ein wesentliches Thema war das Leiten einer Klassenversammlung. Schwerpunkt: Wie muss ein objektiver Gesprächsleiter/Moderator sich vorbereiten und welche Weichen muss er stellen, damit der Zug des Gesprächs nicht in den Abgrund fährt?

So verflog die Zeit schnell und um 13:05 freuten sich alle auf eine Mahlzeit. Nachdem wir uns mit Pizza, Döner, Fanta und der einen oder anderen Nachspeise gestärkt hatten, folgte eine zweieinhalbstündige „Nachmittagseinlage“. Der Referent berichtete noch über einige interessante Details, wie zB. die Bedeutung von Zahlen für das Sprechen, und zeigte uns einen Clip über eine „völlig misslungene Diskussion“.Am Ende des Tages konnte die Klasse 3B ein positives Urteil über diesen Workshop fällen: ein interessantes Modul, einmal weg vom alltäglichen Unterricht, mit teilweise sehr wertvollen Tipps bezüglich Kommunikation. Wie gut sich diese dann von uns umsetzen lassen, wird sich noch herausstellen-spätestens bei der nächsten Klassenversammlung.