LiberaMente – Jugendliche und Europa 2020!

      

Der Campus fand erstmals in Meran statt. Ausgewählte Schülerinnen des Sprachengymnasiums bot sich die Gelegenheit, sich drei Tage lang zum Thema „Eurovision. Wie stellst du dir Europa 2020 vor?“ mit anderen Jugendlichen deutscher und italienischer Muttersprache auszutauschen und gemeinsam Visionen zu entwickeln. Dabei entstanden beeindruckende Präsentationen zu den Themen Politik, Kultur, Ausbildung, Berufe, Lokales und Identität. Diese wurden der Öffentlichkeit in Meran und schließlich auch in Brüssel präsentiert.

Liberamente (http://www.liberamente.bz.it/de) macht sich die Grundsätze des Youth-Led-Development zu eigen, nach denen Veränderungen und Entwicklungen in erster Linie von den jungen Generationen ausgehen sollen.

Dieses Ziel verfolgt es durch verschiedene Aktivitäten:

- Seminare und Diskussionen mit Experten sowie Workshops, die durch innovative Methoden jedem die aktive Beteiligung am Austausch mit Anderen und die Ausarbeitung neuer Ideen ermöglichen und beibringen, eigene Visionen überzeugend darzulegen

- Internationale und nationale Jugendtreffen um selbst gesammelte Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu entwickeln

- Förderung und Unterstützung von Strategien und Initiativen, die von jungen Menschen ausgehen

In der Folge einige Eindrücke vom Meran-Campus und aus Brüssel

Drei Tage lang hatten wir alle Zeit, die anderen Teilnehmer zu beschnuppern und das Projekt kennen zu lernen. Es gab ein nicht ganz einwandfreies Skype-Gespräch mit einem Herrn, der ein verwandtes Unterfangen gegründet hatte, danach wurde gebrainstormt, um Ideen für die anschließenden Gruppenarbeiten zu sammeln, die sich mit Arbeit, Bildung, Kultur, Politik und dem Internet auseinandersetzten. Die Ergebnisse wurden am zweiten Abend vorgestellt. Das Mittagessen wurde ins Haus geliefert und war...exotisch. Die Unterbringung in Mehrbettzimmern half sicher dabei, mit den anderen Bekanntschaft zu machen, abends machten die Volljährigen die Meraner Bars unsicher, alle U18 blieben mit den zahlreichen Betreuern in der „Forst“, wo wir zu Abend aßen. Der Vortrag von Tito Boeri, Wirtschaftsprofessor an der Bocconi, war sicher ein Höhepunkt des ersten Treffens. Kurzum waren die Tage unterhaltsam, es gab interessante Gespräche und viel Gelächter, die Arbeit war jedoch wenig aufschlussreich. Etwas zu wischiwaschi, der rote Faden fehlte…                                                                        Lisa Settari 5C