Lehrerkollegium beschließt Lehrausgänge auszusetzen – Protest im Elternrat gegen diese Entscheidung

Um in der derzeit geführten Diskussion zu den im Finanzgesetz 2013 zu verankernden Sparmaßnahmen im Schulbereich ein deutliches Zeichen des Protestes zu setzen, hat das Lehrerkollegium in seiner Konferenz am 11. Dezember mit großer Mehrheit beschlossen, die eintägigen Lehrausgänge und -ausflüge im heurigen Schuljahr auszusetzen und nicht mehr durchzuführen. Einzige Ausnahme bilden Veranstaltungen, die in einem langfristigen bzw. mehrjährigen Zusammenhang stehen oder schon gebucht und bezahlt sind. Klar befürwortet hat das Lehrerkollegium die Durchführung der mehrtägigen Veranstaltungen. Es handelt sich dabei um die Sprachwoche in den 3. Klassen des Sprachengymnasiums, den 4. Klassen des auslaufenden Pädagogischen Gymnasiums sowie um alle Maturareisen in den 5. Klassen.

Über diese Entscheidung wurden am darauf folgenden Tag die Eltern in einer Sitzung des Elternrates informiert. Sie reagierten mit großem Unverständnis auf die Entscheidung der Lehrpersonen und haben sich vehement dafür ausgesprochen, dass die Lehrausgänge und -ausflüge durchgeführt werden sollen. Die große Mehrheit der Elternvertreter empfindet die Entscheidung der Lehrpersonen auf Grund der am Artikel Nr. 9 des Finanzgesetzes zugesagten Änderungen als nicht nachvollziehbar.

Am Montag, den 17. Dezember wird der Schülerrat über die Entscheidung des Lehrerkollegiums informiert.

Darauf ist es Aufgabe des Schulrates, über die Durchführung der Tätigkeiten im heurigen Schuljahr zu befinden.