De pedibus usque ad caput* ...

De pedibus usque ad caput*  oder wie ich mich selbst sehe.

Eine Fächer übergreifende Unterrichtseinheit mit Spaßfaktor, wobei weder Latein noch die kreative Kunstpraxis zu kurz kommt.

Ein zu erahnendes Gesichtsprofil verstreut Seifenblasen mit lateinischen Adjektiven auf das handgefärbte Plakat,

die Sonate Op.10.N.1 leuchtet durch fast klangbildnerische Farbkleckse wie ein abstraktes Werk Wassily Kandinskys und erfährt  durch lateinische commentarii eine usätzliche Interpretation.
 

Das handgenähte Kleidchen ist mit buntem, farbenfrohem Patchwork allemal ein Hingucker. Damit wir Betrachter die Farb- und Oberflächensymbolik dieser Textilie nachvollziehen können, hat die Schülerin einen Textilien-Probekatalog beigelegt,
wobei die verschiedenen Exemplare mit den jeweiligen lateinischen Adjektiven und der deutschen Übersetzung versehen sind.
 

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind mit bunten Symbolen aneinandergereiht und zeigen sehr detailliert auf, wie sich die vier Jahreszeiten entsprechend auf die Befindlichkeit des Ichs auswirken.
 

Es war für uns Lehrer sehr kurzweilig und unterhaltsam, die Beiträge der Klasse 2A des Sprachengymnasiums zu sichten und in ein Leistungsbild einzubetten.
So vielfältig wie die Charaktere der Schülerinnen und Schüler, so unterschiedlich zeigen sich deren „Selbstporträts“. Ernst und heiter, ironisch und romantisch, zwei- und dreidimensional, stehende und laufende Bilder, kurzum: Es zahlt sich aus, BildergalerieArbeitsblätter, Erläuterungen  und Lösungen anzuklicken!

Irene Terzer, Karlheinz Gufler

* „Von den Füßen bis zum Kopf“