„Plüsch vs. Metall“

Die unmittelbare Umgebung neu zu denken und die Welt ein bisschen im Kleinen zu verändern, das war das Ziel des kompetenzorientierten Kunstgeschichte-Unterrichts in den Klassen 4Asp, 4B sp (beide Beda Weber) und 4C som – anfangs in der Schule und dann „coronabedingt“ zu Hause.

Ausgangspunkt war die Unterrichtseinheit „Architektur im 19. Jh.“, welche die Spaltung des Baumeister-Berufsbildes in Architekten und in Bau-Ingenieur thematisierte.

Für die Viertklässler*innen bedeutete dies, eine Bus-Haltestelle oder ein Arzt-Wartezimmer in Plüsch (Gemütlichkeit, Altbewährtes, Synonyme für die Architektur) und/oder in Metall (Effektivität, zeitgemäße Materialien wie Verbundstoffe, IT-Technik, Synonyme für den Bau-Ingenieur) auszuführen.

Futuristische und traditionelle Interpretationen dieser „gesellschaftlichen Treffpunkte“ und „Kommunikationsecken“ wurden zwar sehr abenteuerlich, aber auch gediegen und nachvollziehbar umgesetzt. Sowohl auf das Wesentliche reduzierte Konstruktionen als auch üppig ausstaffierte Beispiele zeigen Möglichkeiten unserer Zukunftsgestaltung auf.

Dr. Karlheinz Gufler