Musical Wakatanka - Ein Kooperationsprojekt von Grund- und Oberschule

Grundschüler/innen und Oberschüler/innen sind gemeinsam zu bemerkenswerten Leistungen fähig! Dies haben Schüler/innen der Grundschule „KarlErkert“ und des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums mit Landesschwerpunkt Musik bewiesen, indem sie vor kurzem das Musical „Wakatanka“ auf die Bühne gebracht haben.

Die Grundschüler/innen haben in intensiver Vorarbeit das Bühnenbild gestaltet, die Texte und Lieder einstudiert und verschiedene Einlagen mit Trommeln erlernt. Nahezu in letzter Sekunde drohte die Aufführung jedoch zu scheitern, da die engagierte Orchesterformation aus dem Projekt ausgestiegen ist.

In dieser Notsituation wurde der Kontakt zu Prof. Martin Graber - Musiklehrer am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Meran - hergestellt, der sofort dazu bereit war, die Aufführung zu retten. Er übte vor allem mit Schülern und Schülerinnen der beiden ersten Klasse des Landeschwerpunktes Musik das Musical ein und begleitete „Wakatanka“ mit einem fast dreißig Personen umfassenden Blasorchester. Dass diese Rettungsaktion so kurzfristig umgesetzt werden konnte zeugt von der Einsatzbereitschaft und dem Können der Schüler/innen und des Dirigenten.

An der Grundschule wurde das Projekt von Herrn Stefan Mirandola geleitet. Er ist ein Absolvent unserer Óberschule und hat die Kunstfachrichtung des Pädagogischen Gymnasiums "Josef Ferrari" besucht. Er war damals Schüler von Prof. Graber und hat mit diesem Musicalprojekt seine an der Oberschule geförderten Kompetenzen im musikalischen und künstlerischen Bereich entfalten können.

Die Aufführungen - zwei Schülervorstellungen und eine Abendvorstellung - waren ein voller Erfolg. Die Grund- und Oberschüler/innen begeisterten Jung und Alt und entführten das Publikum in die Welt der Wakatanka-Indianer.

Das gute Gelingen dieses Projektes spricht dafür, diese Kooperation fortzusetzen.

Herzlicher Dank gebührt allen Musikanten sowie Frau Prof. Maria Killingseder, Prof. Herbert Pixner und dem Leiter des Blasorchesters Prof. Martin Graber.