„drunter&drüber“

Schüler schreiben ein Buch und begeistern mit einer coolen Leseperformance

SchülerInnen und Schüler der Klasse 5C des Landesschwerpunkts Musik und der Klasse 4D des Kunstgymnasiums Fachrichtung Graphik der Gymnasien Meran haben unter der Leitung von Bertrand Huber und in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Gachenau Verlag ein Buch mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Erlebnissen geschrieben.

Der Untertitel „Jugendliche blicken auf ihre Welt“ fasst das Grundgefühl der spannenden Texte zusammen. Die Perspektive der Jugendlichen ist es, die diese subjektiven kleinen Geschichten und Beschreibungen so mitreißend interessant macht. Bertrand Huber und der Verlag selbst haben die Jugendlichen auf ihren Weg zu den Texten begleitet, sie zu ihrem eigenen Stil, ihrer Sprache hingeführt, dabei aber so wenig wie möglich eingegriffen. So hält das Buch ungefilterte Momentaufnahmen fest, Ausschnitte einer Wahrnehmungsebene, die viel differenzierter ist, als sie von außen manchmal scheint.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D des Kunstgymnasiums haben unter der Leitung von Elisabeth Hölzl die fotografischen und graphischen Elemente – bis hin zum kompletten Layout des Buches – gestaltet. So ist aus den individuellen Ideen und Erfahrungen ein Gesamtwerk entstanden, das die Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum natürlich auch als solches präsentieren wollten.

So haben sie zur sprachlichen und darstellerischen Ebene für die Präsentation ihres Buches auch noch ein performatives Element hinzugefügt. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Christine Perri haben die Jugendlichen eine Buchvorstellung inszeniert, in der sich Texte, Musikstücke und performative Elemente die Hand reichen und sich gegenseitig ergänzen.

Das überraschend intensive Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten sie in der Aula Magna der WFO am 17.10. einem begeisterten Publikum aus Schülern, Eltern und Interessierten. Eine wunderbare Arbeit, die wiederum beweist, wie viel Jugendliche zu sagen haben, wenn man ihnen nur die Zeit und die Möglichkeiten gibt.