Das Schuljahr 2019/20 geht zu Ende

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen allen in unserer Schulgemeinschaft einen guten Abschluss und einen erholsamen und spannenden Sommer! Den Maturantinnen und Maturanten, die nun bald die letzte Hürde in ihrer Oberschulzeit nehmen, drücken wir ganz fest die Daumen. Ihnen und allen, die unsere Schule mit diesem Schuljahr verlassen, möchten wir noch ein herzliches „Adieu!“ nachrufen. Gott behüte euch!

 

 

Allen anderen sei versichert: Wir freuen uns schon darauf, euch im kommenden Schuljahr gesund wieder zu sehen!

Die Fachgruppe Katholische Religion

 

Und noch ein Gedanke zum Schulschluss:  Vergiss das Beste nicht!

Und wieder gilt: Wir haben es geschafft! Auch dieses "besondere" Schuljahr zu einem Abschluss zu bringen. Unweigerlich ... die Zeit vergeht, … alles kommt zu einem Ende … so oder so.

Immer mit dem Versuch das Beste aus den Situationen zu machen.

Und wieder die Frage:

Was nehmen wir mit und wie gehen wir weiter?

Was haben wir in der Hand, oder wohin werden wir geführt?

Das haben wir in den letzten Monaten zur Genüge erfahren: Unsere Freiheit bewegt sich innerhalb vorgegebener Grenzen, die wir nicht in der Hand haben. Unsere Freiheit ist immer eine relative. Unsere Freiheit erfährt immer neue Grenzen und endet auch dort, wo die des Anderen beginnt.

Und genau hier möchte ich, so wie ich glaube, das Größte, was der Mensch sich (auch) denken kann, Gott ins Spiel bringen: über und größer als alle Grenzen – der ganz Andere.

Über die Grenzen in die Zukunft schauen. Hinter dem Horizont.
Gott sehen, der Gute, der Gerechtigkeit, die Liebe und an die Zukunft glauben.
Gott ist gut und größer als all unsere Sorgen und Ängste!

Du darfst Gott erzählen, wie groß deine eigenen Grenzen und Probleme sind.
Aber vergiss deinerseits nicht deinen Sorgen zu erzählen, wie groß Gott ist.

 

Vergiss das Beste nicht!

Bei aller Mühsal und Trübsal

kommen wir besser zurecht,

wenn wir die Lichtblicke

des Lebens nicht übersehen.

 

In Bedrängnis und Kummer

ist uns viel geholfen, wenn

wir uns auf das Tröstliche

besinnen, das uns gilt.

 

Unter dem Druck von Leistungs-

nachweisen finden wir Entlastung,

wenn wir die Dinge zwar ernst,

aber nicht allzu tragisch nehmen.

 

Wenn wir mit unserem Wissen

und Können am Ende sind,

bleibt uns immer noch die Hoffnung,

dass Gott einen Weg für uns weiß.

 

Wo wir meinen, es sei alles umsonst

gewesen, können wir neuen Mut fassen,

wenn wir Gott mehr trauen als unserem

Unvermögen und unseren Grenzen.                     PAUL WEISMANTEL