Betriebsausflug ins Coffeeseum in Völs am Schlern

Die tägliche Kaffeepause – sie ist ein must. Das belebende Getränk samt Verschnaufpause ermöglicht die Arbeit im Anschluss wieder konzentriert aufzunehmen. Wie geartet ist aber die Welt hinter diesem Muntermacher? Um rund um den Kaffee mehr zu erfahren und gemeinsam zu wandern führte der diesjährige Betriebsausflug der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am 23. April in eine Kaffeerösterei in Völs am Schlern.

Das Coffeeseum und die Schaurösterei mit angeschlossenem Kaffeeladen der Firma Caroma erschließt dem Besucher den Werdegang von der Ernte in den Plantagen bis hin zum eigentlich alltäglichen Getränk.

Im Schulungsraum erläuterte der Röstmeister und Inhaber Valentin Hofer beherzt den Unterschied zwischen verschiedenen Kaffeesorten. Ein Anliegen ist ihm die Sensibilisierung für Qualität als wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Kaffeekultur wieder aufblühen kann.

Dafür, ist er überzeugt, bedarf es der Verbreitung des Wissens über das Naturprodukt, so zum Beispiel darüber, dass es einen Qualitätsunterschied zwischen der Robusta- und der Arabica-Bohne gibt. Die Sorte Arabica enthält nur halb so viel Koffein wie die Robusta, schmeckt feiner und hat insgesamt mehr Aroma. Für die meisten Kaffeeunverträglichkeiten ist die Sorte Robusta verantwortlich.

Ein Kaffee kann über 800 Aromen enthalten. Über das professionelle Verkosten, dem Cupping, wird der Geruchs- und Geschmackssinn trainiert, eine wichtige Voraussetzung für den richtigen Einkauf des Rohkaffees. Um eine hohe Qualität des Endprodukts zu erreichen, ist es bedeutsam auch das handwerkliche Langzeitröstverfahren zu praktizieren.

Ein wichtiges Anliegen ist es dem Firmeninhaber ebenso ökologische und gerechte Wirtschaftskreisläufe zu unterstützen. Abschließend informierte er noch über verschiedene Zubereitungsarten des Kaffees, so z. B. über jene in der Mokka –oder Presstempelkanne, in der Glas Vakuum-Kaffeemaschine Siphon oder das Überbrühen in verschiedenen Filtern.

Auch die Vorführung, wie manuell in einer kleinen Trommel eine Handvoll Rohbohnen geröstet werden kann, durfte nicht fehlen.

Mit dem Röstduft in der Nase wanderte die Gruppe zum Völser Weiher und stärkte sich zu Mittag im nahegelegenen Gasthof.

Ein Dank für die Organisation des Ausfluges geht an Marianne Vorhauser.