Kulturreisen

 

Settembre / ottobre 2018: Un viaggio letterario nella Trieste di Rilke, Svevo, Joyce

Si è appena concluso il viaggio a Trieste del Förderverein Beda Weber. Un viaggio dedicato alla lettura recitata di componimenti poetici, citazioni, stralci di racconti. Numerosi gli autori che hanno accompagnato con le loro emozioni, con le loro riflessioni, con le loro testimonianze, la visita alla città e ai castelli di Duino e Miramare. Patrick Rina, noto giornalista dell'ORF, ma anche ex alunno del Beda Weber, ha preparato con cura passo passo l'itinerario e soprattutto i testi da cui leggere. Ha poi prestato la sua voce e la sua maestria recitativa nella lettura ad alta voce in numerosissimi luoghi della città.
Consigliato da Paolo Rumiz, Patrick Rina ha contattato come guida triestina Paola Alzetta. Gentile, esperta, coltissima, allieva di Magris e perfettamente a casa sua nella lingua di Goethe, è riuscita a far conoscere gli intrecci amicali, i reciproci influssi di scrittori e artisti che vissero nella città cosmopolita per eccellenza, dove gli incroci linguistici e culturali oltre che religiosi e culinari avevano creato le basi per un microcosmo intellettuale senza pari.

Ecco solo alcuni dei testi letti.

Carolus Cergoly
Fermo in poltrona

Carpinteri & Faraguna
Le Maldobrie

Italo Svevo
Senilità

James Joyce
Ulisse

Umberto Saba
Il piccolo Berto

Rainer Maria Rilke
Elegie Duinesi

Claudio Magris
Microcosmi

Claudio Magris
Danubio

Veit Heinichen
Trieste, la città dei venti

 


 

AQUILEIA – GRADO- PALMANOVA UND CIVIDALE

“Die Geschichte lehrt uns”

Bildungsreise des Fördervereins des Gymnasiums „Beda Weber“

07. – 08. Oktober 2017

Die Abfahrt erfolgte am Samstagmorgen. Nach der Ankunft in Aquileia blieb Zeit für einen Kaffee, bevor die Gruppe ein Weingut besichtigte und das Mittagsbuffet mit Sektempfang und Weinverkostung von vier verschiedenen Weinen genoss. Anschließend begann die Führung zur Besichtigung der archäologischen Stätte von Aquileia, seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Aquileia wurde 181 v.Chr. "in agro gallorum" besiedelt und entstand als Brückenkopf und Handelsstadt. Die Gruppe zeigte sich von der Vielzahl und Schönheit der Ausgrabungen, Überresten des römischen Forums, einer Basilika, des Gräberfeldes, von Mosaikfußböden und Häuserfundamenten, der Via Sacra, des Flusshafens, eines großen Mausoleums begeistert. Besonders beeindruckte auch die Basilika Santa Maria Assunta an der historischen Piazza Capitolo. Der Tempel birgt die berühmten frühchristlichen Mosaike (4. Jahrhundert), die eine grundlegende Etappe in der Geschichte der italienischen Kunst darstellen.

Nach der Besichtigung von Aquileia ging es nach Grado an die Adriaküste. Einen kurzen Spaziergang vom Hotel entfernt luden eine elegante Promenade und ein langer Sandstrand zu einem erholsamen Spaziergang am Meer ein.  Die Eindrücke des ersten Tages wurden intensiv beim Aperitif und Abendessen besprochen.

Der Sonntag stand zuerst ganz im Zeichen der Kunst der Langobarden. Das Ziel war Cividale, UNESCO-Kulturerbe, von Julius Cäsar gegründet, Sitz des ersten Herzogtums der Langobarden in Italien. Die Stadt bietet bedeutende langobardische Werke, die sich der Gruppe in der Führung durch die Stadt erschlossen. Als Highlight erwies sich der Tempietto, eines der außerordentlichsten und geheimnisvollsten hochmittelalterlichen Bauten des Abendlandes.
Nach dem Mittagessen ging es nach Palmanova, ein Meisterstück der venezianischen Militärarchitektur, eine Festungsstadt, seit 1960 Nationaldenkmal und seit 2017 UNESCO-Weltkulturerbe. Von oben betrachtet ist Palmanova ein ideales Neuneck. Sternförmig streben die Straßen von der sechseckigen Piazza Grande nach außen. Besonders die Architektur-Experten unter den Teilnehmern zeigten sich von der Anlage der Stadt begeistert.

Alles in allem eine facettenreiche Reise auf den Spuren vergangener Kulturen, die den kulturellen Reichtum Oberitaliens sichtbar machte.

 


 

27.09.2016

Grenzlandexkursion – Ein kurzer Reisebericht

Am Wochenende  22./23.  Oktober 2016 fand die diesjährige Bildungsreise des Fördervereins des Gymnasiums "Beda Weber" statt.

Pünktlich um 06:00 Uhr früh starteten die 17 Teilnehmer am Prader Platz in Meran. Nach einem kurzen Aufenthalt im Wallfahrtsort Maria Luggau im Lesachtal/Osttirol erreichte die Gruppe Kötschach Mauthen. Im Kriegsmuseum vor Ort hat der Verein der Dolomitenfreunde die Südfront im ersten Weltkrieg vom Ortler bis zur Adria mit über 1.500 historischen Fotos und Dokumenten, zahlreichen Exponaten sowie dem Nachbau alpiner Stellungen dokumentiert. Nach dem stärkenden Mittagessen führte die Reise nach Lienz zur Besichtigung von Schloss Bruck.
Am Abend bot der Wellnessbereich im Hotel die Möglichkeit, sich von den Strapazen des Tages zu erholen.

Am Sonntag stand nach einer kurzen Stadtführung in Lienz die Besichtigung der Ausgrabungsstätten der antiken Römerstadt AGUNTUM auf dem Programm. Am Nachmittag führte die Reise ins Villgrater Tal, wo den Teilnehmer die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung von Schafwolle nahe gebracht wurden. Höhepunkt der Reise war das Abendessen, bei welchem die Reiseteilnehmer mit einem kulinarischen Hochgenuss überrascht wurden.

Überwältigt von den vielen Eindrücken der beiden Tage kehrte die Gruppe gegen 21:30 Uhr nach Meran zurück.

 


 

2012

Cremona – Auf den Spuren von Stradivari

Der Förderverein „Beda Weber“, dessen Mitgliederschaft aus Eltern, Schülern/-innen,Lehrpersonen und an humanistischer Bildung Interessierten besteht, organisiert unter anderem jedes Jahr eine Kulturfahrt, die dieses Mal ein weniger bekanntes Ziel anpeilte.

Cremona stand dabei nicht nur als Geburtsstadt des wohl bekanntesten Geigenbauers Antonio Stradivari im Mittelpunkt, sondern wusste auch mit vielen weniger bekannten Kunstschätzen zu überraschen. So begeisterten z.B. die farbenprächtigen Fresken der Cremoneser Meister in der Renaissancekirche San Sigismondo, vor allem auch wegen der dort dargestellten Musikinstrumente aus dem 16./17. Jahrhundert, die kosmische Uhr am Torrazza, die bunte Marmorfassade des Doms, die prächtigen Fresken im Inneren desselben usw.
 
In einer der 140 Werkstätten von Cremona wurden die Mitglieder des Fördervereins in die Kunst des Geigenbaus eingeführt. Sie bekamen einen eindrucksvollen Einblick in den Bau einer Geige – von der Auswahl des richtigen Holzes, über die Bearbeitung desselben, den Einbau des Schwingstockes (auch „Seele“ genannt), bis hin zur Auswahl der richtigen Harzmischung für die Lackierung.

Die Stadt wusste aber auch mit dem eindrucksvollen Dom romanisch-lombardischer Baukunst zu begeistern, mit dem Baptisterium, von dessen Empore aus eine Geigenvirtuosin die Reisegesellschaft mit den süßen Klängen ihrer Geige „bezirzte“, dem Glockenturm „Torrazza“, dem Geburtshaus Stradivaris usw. Im Gemeindepalast und im Stradivarimuseum konnten zudem Prachtexemplare der Cremonser Geigenbaukunst aus den Händen von Antonio Stradivari, Andrea Amati, Guarneri des Gesù u.v.a. bewundert werden.

Neben den historischen und kulturellen Höhepunkten dieses Kleinods in der Poebene durften natürlich auch die kulinarischen Besonderheiten der Region nicht zu kurz kommen, im Besonderen bei einem gemeinsamen Mittagessen in einem „agriturismo“ in der Nähe von Cremona.

Auch dieses Mal ist es dem Vorstand des Vereins gelungen, eine interessante und facettenreiche Kulturfahrt abseits der bekanntesten Reiseziele des oberitalienischen Kulturraumes durchzuführen, die alle Beteiligten zu begeistern vermochte.

 


 

2011

Kulturfahrt 2010: Triest, Görz und der Isonzo

Im Mai 2010 trug die Kulturreise den Titel Triest, Görz und der Isonzo. Ein Stadtrundgang auf den historischen Spuren Altösterreichs führte zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern der Stadt Triest. Anschließend ging es zum Schloss Miramare und zum Schloss Duino mit seinem „Rilkeweg“, der Rainer Maria Rilke zu seinen Duineser Elegien inspiriert hat. Nach einem Spaziergang durch das geschichtsträchtige Städtchen Görz ging es über das Isonzotal, Kärnten und das Pustertal wieder heimwärts.

 


 

2010

Triest, Görz und der Isonzo

Im Mai 2010 trug die Kulturreise den Titel Triest, Görz und der Isonzo. Ein Stadtrundgang auf den historischen Spuren Altösterreichs führte zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern der Stadt Triest. Anschließend ging es zum Schloss Miramare und zum Schloss Duino mit seinem „Rilkeweg“, der Rainer Maria Rilke zu seinen Duineser Elegien inspiriert hat. Nach einem Spaziergang durch das geschichtsträchtige Städtchen Görz ging es über das Isonzotal, Kärnten und das Pustertal wieder heimwärts.


 

2009

Kulturfahrt 2009: Linz
Linz

Die zweite Kulturfahrt des Fördervereins, im Mai 2009, hatte Linz, Europas Kulturhauptstadt 2009, zum Ziel. Ein lebhafter Fremdenführer zeigte der Gruppe aus Südtirol die Stadt, welche sich von der Industrie- zur Öko- und Kulturmetropole entwickelt hatte. Am zweiten Tag wurde die Ausstellung Best of Austria besichtigt. Das Mittagessen wurde auf dem Pöstlingberg eingenommen. Der Nachmittag war frei für Individuelles. Am dritten Tag, auf der Heimfahrt, wurde in Mauthausen und in St. Florian Halt gemacht.

 


 

2008

Kulturreise 2008: Basel

Basel
Die erste Kulturfahrt im Juni 2008 brachte die 25 Teilnehmer nach Basel zur Ausstellung „Homer. Der Mythos von Troja in Dichtung und Kunst“. Diese Ausstellung ermöglichte einen neuen Zugang zur antiken Kultur.

Anschließend stand eine Stadtbegehung auf dem Programm, welche den Reiseteilnehmern die Schokoladenseiten des Rheinstädtchens vor Augen führte. Die Gruppe hatte das Glück, von einer ehemaligen Schülerin, die in Basel als Architektin arbeitet, durch die Stadt begleitet zu werden. Das eigentliche Gustostückerl konnte aber am nächsten Tag betrachtet und bestaunt werden: das Weltkulturerbe St. Gallen mit seiner prächtigen Bibliothek. Diese birgt unermesslichen Bücherreichtum und somit Wissen und Weisheit aus längst vergangenen Zeiten.

Beda Weber