LESUNG: Alessandro Banda: „Congiura“

Die verborgenen Seiten der Macht

Alessandro Banda begibt sich in seinem historischen Roman „congiura“ ins Jahr – 63 v. Chr. oder 691 seit der Gründung Roms: Cicero ist Konsul, Caesar wird zum Pontifex Maximus gewählt, Pompeius erobert Jerusalem, Catilina plant eine Verschwörung, das Volk diskutiert in den Wirtshäusern darüber…

Bei der Lesung am Montag, 15. Oktober in der Aula Magna zeigte der Autor auf, wie die Fäden in der Politik im Verborgenen gesponnen werden. A. Banda verwies auf die vielen Werke, mit denen er sich während der zehnjährigen Entstehungszeit des Buches beschäftigt hat und ging auf die Widersprüche der antiken Quellen ein. Er beleuchtete zudem einige Vorkommnisse dieses Jahres 63 v. Chr. und ging ausführlich auf die Parallelen zur Gegenwart ein. Klar wurde: Politik funktioniert heute wie damals gleich.

Banda zeigte bei der Lesung eindringlich: Die Geschichte hat keinen Selbstzweck. Sie hilft, die Gegenwart zu verstehen. Ob man auch daraus lernen kann, bleibt letztendlich offen.

 

Stellungnahme: 4A/so

Der Einstieg in den Vortrag war meiner Meinung nach etwas holprig. Ich habe den Beginn auch akustisch nicht gut verstanden. Ansonsten finde ich das Thema des Buches sehr interessant, da es über Verschwörung spricht und diese seit dem Beginn der Menschheit bis heute immer anwesend ist. Gut fand ich auch, dass Banda sehr konkret auf Fragen der Zuschauer einging und nicht nur antwortete, sondern auch diskutierte.
Ich würde dieses Buch selbst auch lesen.

- Zu kurzer Einblick in sein Buch und in die Entstehung des Buches
- Konnte auf jede Frage eine Antwort geben
- Sehr viel Wissen über di Geschichte, die Hintergründe

Uns hat die Vorstellung gut gefallen, dennoch hätten wir uns gewünscht, dass Alessandro Banda mehr aktiv über das Buch geredet hätte, da er unserer Meinung nach davon ausging, dass alle das Buch schon gelesen hätten. Dennoch fanden wir die Hintergründe sehr interessant und die Fragerunde nachher sehr aufschlussreich.
Fürs nächste Mal wünschen wir uns, dass wir uns genauer auf das Buch vorbereiten und somit über das Thema besser aufgeklärt sind. So hätte man dem Buch besser folgen können.
Wir finden, dass die Fragerunde zum Zuhören sehr angeregt hat. Es war interessant eine Diskussionsrunde anschließend zu führen, jedoch war es schwierig auf Italienisch, aber trotzdem lehrreich.
Durch die ruhige Art von Alessandro Banda, das Buch vorzustellen wurde man von Anfang an mit in den Bann gerissen, zuzuhören.
Wir hoffen auf noch mehr folgende Buchvorstellungen die wir besuchen können, nicht nur von Alessandro Banda sondern auch von anderen.

Von: Jakob, Valentin, Max und Jasmine 4A/so

 

Rückmeldung der Klasse 4E/so

- Interessant fanden wir: in einem Thema der Vergangenheit spiegelt sich vieles wieder, was wir auch in der Gegenwart wiederfingen, z.B. Thema Macht, Politik ecc.
- Die Schüler hätten gerne mehr aus dem Buch gehört
- Uns haben die vielen Bezüge zu späteren historischen Ereignissen und zur Gegenwart gefallen
- Die umfassende Bildung und Intelligenz des Autors haben uns fasziniert